Kurkonzert Nr 4 "Der Traum ist aus"

"Der Traum ist aus" - so der Titel des Kurkonzertes Nr 4.

Die kontrapunktische Verzahnung zweier Themen "Oh Welt, ich muss dich lassen" und die "Nationalhymne" Russlands in diesem Kurkonzert arbeitet die traumatische (?) Bestürzung heraus, die dem Bruch aller Beziehungen zu Russland nach dessen Angriff auf die Ukraine folgte - natürlich in ironischer Manier. Es zeichnete sich mit der Besetzung der Krim ja schon lange ab, dass der russischen Regierung das Völkerrecht "schnuppe" ist.

Nicht der Bundespräsident, sondern der Bundestagspräsident gibt unumwunden zu, wie sehr sich die deutsche Regierung etwas vorgemacht hat. Es liegt hier aber die bräsige Fassung des Bundespräsidenten vor.

Zeit für eine "Kur". 



Die Kurkonzerte greifen Sätze von Politiker:innen auf, die in guten wie schlechtem Sinne typisch deutsche Egozentrik spiegeln.

Sie folgen den Regeln politischer Ästhetik: Im alten Griechenland war politisches Handeln von ästhetischen Kriterien bestimmt ... nicht nur die ethische Frage "Wie ist gut zu regieren", sondern die ästhetische Frage "Wie ermögliche ich ein schönes Leben unter den politischen Bedingungen" war handlungsleitend, Die Ästhetik ist aus der Politik schon lange entschwunden und bedarf dringend der Wiederbelebung. Eine neue Ästhetik zeichnet sich ab in den Protestkulturen wie "Friday for Future", aber auch den "Kartoffelbrei"-werfer:innen der "last und lost Generation", die - trotz ihrer juristischen Strittigkeit - als Versuch ästhetischer Kritik begriffen werden sollte.

Bei aller Kritik der Politik sollen diese Kurkonzerte so Freude machen.

Weitere Infos: www.himmelsklang.eu


 

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